Gehandicapte Flocke

31. März 2008

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Wieso hat der Eisbär aufm Logo eigentlich nur 3 Beine? Ist Flocke behindert gehandicapt?


Quelle: Stadt Nürnberg

Thx an Ka für den Styleguide!

¬ geschrieben von Manuel Mannichl in Pop

Weg. Einfach weg.

31. März 2008

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Seit einer Woche quält mich jetzt der Gedanke, einfach nach Berlin zu ziehen. Er kam nicht so ganz überraschend – aber dafür unerwartet intensiv und plötzlich. Schon seit Jahren will ich weg hier. Doch zu viele Verpflichtungen haben mich bisher davon abgehalten, Passau – und somit auch meiner Familie, den Freunden, allen – den Rücken zu kehren. Wohnung kündigen, Job kündigen, Kisten packen, neue Wohnung suchen, Job suchen, fertig. Scheinbar so einfach und doch tierisch schwer – jeder kennt schließlich die Angst zu verarmen. Jetzt könnte man natürlich sagen, dass man einfach mal was riskieren sollte um glücklich zu werden.

Und das will ich jetzt tun – weggehen. Als Aufbauhilfe hab ich mir noch schnell «Wir nennen es Arbeit» zugelegt – von dem ich mir erhoffe ein wenig Mut zugesprochen zu bekommen. Im Moment pendel ich ständig zwischen «Chef, ich finds toll hier, aber ich muss weg. Ich kündige!» und «Jetzt machst du diese Woche deine Bewerbung und dann geht's ab.». Und schon nervt es mich wieder. Ab diesem Zeitpunkt ist es zu unspontan. Das, was ich so sehr mag, das kurzfristige, geht verloren. Auch wenn es eine tiefschneidende Entscheidung ist – es ist zu sehr geplant.

Auch der wöchentliche Weg nach Nürnberg würde sich dadurch ein bisschen verlängern. Von 4 Stunden im Zug sitzen würden es 9 Stunden ICE-Fahrt werden. Aber dann könnte ich mir endlich meine so sehr gewünschte BahnCard 100 zulegen. Welch Freude. Dann kann die Bahn von mir aus gerne ihre scheiß Tickets teurer machen.

Ich bewundere die Menschen, die zufrieden sind mit ihrer Umgebung. Silke, eine Kollegin, ist so sehr mit ihrem Heimatort verbunden, dass sie total krank wurde, als sie mal für ein halbes Jahr in ner 30 km entfernten Kleinstadt gelebt hat. Sie ist wieder zurückgezogen und glücklicher den je. Auch meine Jugendfreunde denken gar nicht dran aus unserem Heimatort wegzugehen. So sehr sind sie mit ihrer Heimat verbunden. Mich hingegen hat es schon immer herumgetrieben. Und wenn es nur ein Kurztripp übers Wochenende war. Ich musste raus aus der Kleinstadt, hinein in die großen Metropolen.
Ein Wegzug nach New York war schon geplant – sogar der Job war schon da. Nur leider hab ich aus irgendwelchen Gründen, die mir bis heute nicht klar sind, meine gewonnene GreenCard nicht bekommen. Fuck!
Dann war, angestiftet durch meine dort produzierte Abschlussprüfung, Barcelona im Gespräch. Da scheiterte es aber leider an den Spanischkenntnissen. Schade. Jetzt könnte ich Spanisch, es zieht mich aber wenn dann wieder mehr nach Italien. Und dazu wäre mein Italienisch zu schlecht. Aber eigentlich sind das nur Ausreden. Hmm. Bin ich doch zu feige?
Wie auch immer. Berlin war für mich schon immer faszinierend. Und außerdem geht mir jetzt das Licht auf, dass, egal wann, immer ein schlechter, oder anders gesehen ein guter Zeitpunkt ist, um dorthin zu gehen.

Keine Ahnung woran es liegt, dass es mich immer herumtreibt. Zum Beispiel konnte ich noch nie etwas mit den Traditionen hier bei uns im verschlafenen Niederbayern anfangen. Klar mag ich Volksfeste und wenn junge Menschen in Tracht dort rumlaufen.
Auch mag ich es, dass es zum Teil hier so gemütlich ist. Man sieht ständig Natur: Hügel, grüne Wiesen, Berge, Wälder. Aber es ist halt auch nichts los. Außerdem sind die Leute sehr prüde und konservativ – CSU-Land eben.

Wie auch immer. Die Bewerbung ist schon im Entstehen. Mal sehen, wie viele Seiten es werden – die Ideen dazu sind jedenfalls schon sehr geil!

Zumindest kann ich Nachts wieder schlafen und werde nicht von dem Gedanken des Umzugs wach gehalten. Eine Woche lang reicht definitiv!

¬ geschrieben von Manuel Mannichl in Gefühle, Uni

Gezwitscher im Netz 2.0

31. März 2008

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Als ich vor ein paar Minuten die alten Zeitungen wegwerfen wollte ist mir ne alte WamS in die Hände gefallen. Da wollte ich euch doch noch was erzählen. Genau. Nämlich ist mir ein seitenlanger Artikel aufgefallen, der wunderbar gar nichts aussagt. «Warum E-Mails schon fast von gestern sind.» Netter Titel. Kurz zusammengefasst. Der Autor ist bei einem mir unbekannten Social-Network angemeldet und hat das lange Zeit vergessen. Irgendwann bekommt er wieder eine Freundschaftseinladung (dieses Wort ist sowas von bescheuert!) und denkt über das Netzwerk nach.

Dann kommt der Autor drauf, dass iPhone-Besitzer scheinbar besser dran sind, er zu langsam für diese Welt ist – und aus.

Komischer Artikel. Na ja, wenns ihn satt macht hat das ganze ja eine Legitimierung.

¬ geschrieben von Manuel Mannichl in Pop

Die Osterruhe – fast besser als Weihnachten

25. März 2008

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Im übrigen war der Osterschlaf, den die Blogosphäre scheinbar getan hat, sehr erholsam. Endlich kamen mal nicht alle 5 Minuten neue Beiträge in den RSS-Reader. Eigentlich wurde fast nur getwittert. Was auch mal schön ist. Kurze, komprimierte News.

Was sollte dieser Post jetzt eigentlich? Ach egal – mal wieder ein paar Byte im Web belegt.

¬ geschrieben von Manuel Mannichl in Pop

Fundstück: Coole Muh

18. März 2008

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coole muh

Keine Ahnung wann, oder für wen ich das Teil mal gebastelt hab.

¬ geschrieben von Manuel Mannichl in Pop

Wir hätten gerne Ihre Kohle!

18. März 2008

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UNICEF hat mir gerade nen Newsletter geschickt. Ob ich denn zu Ostern nicht gerne spenden würde.
Seit kurzer Zeit gefällt mir der Gedanke, Geld an UNICEF zu geben, nicht. Aber mir gefällt auch diese Einstellung nicht. Das nenn ich jetzt mal ne kognitive Dissonanz!

¬ geschrieben von Manuel Mannichl in Pop

Der Morgen

18. März 2008

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Was mich nervt sind Kollegen die um 9 Uhr Abends an meinen Schreibtisch kommen und mich vollnerven mit Problemchen, die ich auch nicht ändern kann. «Oh Gott, der Job ist zur Zeit so stressig. Konzeptionsphase. Da kommt man nie voran.» Komisch. Wenn ich in der Konzeptionsphase stecke dann komme ich schon meistens sehr gut voran. Aber viel wichtiger ist, dass ich mich dann nicht eine Stunde lang ungefragt neben einen Stelle – nein, meinen Kopf sogar zwischen Bildschirm und den des «Gesprächspartners» stecke – und losschluchze.
Was soll ich denn da bloß tun? Ich bin schon so unhöflich dass ich nur Ja sage. Scheinbar muss ich das nächste Mal deutlicher werden.

Was mich auch nervt sind «Freunde», die einen in letzter Minute versetzen. Nicht Freunde, sondern genauer eine Freundin.

Was ich aber sehr gerne mag sind Kolleginnen, die sich einfach kurz zu mir in die Sonne setzen und mit mir labern. Da lacht das Herz! Und beim weggehen mir über die Schulter streicheln. Ich bin heut ein Sensibelchen.

Nachtrag: Und jetzt ist auch noch Self Esteem von Offspring im Radio. Wie geil!

¬ geschrieben von Manuel Mannichl in Kaffee

The Sun Also Rises In Berlin

17. März 2008

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The Sun Also Rises In Berlin Plakat

Daaaaa, daaaa würd ich tierisch gerne hingehen. Und vom Zeitpunkt passts auch perfekt. Die nächsten zwei Wochen sind Vorlesungsfrei – einem Abstecher ins wunderbare Berlin stünde also nichts im Wege. Bis auf die Tatsache, dass ich nicht wieder allein nach Berlin will. Deshalb an alle da draußen. Wenn jemand mit will, dann kann er sich gerne melden. Von mir aus auch noch am 21. Dann wirds wenigstens spontan. Mag ich gern.

Mehr Infos beim Vereinstheater.

(via)

Wieso ich da überhaupt drauf komme? Diesen Winter konnte ich zum Glück einen Monat im mittelwarmen Málaga verbringen (was relativ schön ist, so nebenbei). Ich hatte auch Bücher dabei, habe aber nicht damit gerechnet, trotz Dauerstress wegen des Spanischkurses zum Lesen zu kommen. Tja, is aber passiert, weshalb ich nach einer Woche drei Bücher durch hatte und mich dort eindecken musste. Auf Spanische Bücher hatte ich Vollhonk keinen Bock, da meine Sprachkünste (es war wirklich eine Kunst, mich zu verstehen!) noch nicht so arg ausgebaut waren. Also ab in die Libreria und Englische Bücher gekauft. (Auf die deutschen Bücher hatte ich auch keinen Bock. Die handelten entweder von Selbstmord oder schnulzten so arg, dass es eklig war sie anzufassen.) Jedenfalls hab ich mir Fiesta. The Sun Also Rises von Hemingway gekauft, was das beste war was mir passieren konnte. Ein geileres Buch hab ich in den letzten Jahren nicht gelesen. Nur zu empfehlen!

¬ geschrieben von Manuel Mannichl in Leben

Interessante Gedanken – eine Relation

15. März 2008

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Stimmt, BWL war tierisch interessant! Alle kamen Freitag Abend mit langen Gesichtern in die BAW. «Wäh, BWL.» «Scheiß Zahlen.» «Warum tu ich mir das an?» Auszüge aus den Gesprächen, die sich vor der Vorlesung ergaben.
Viel schlechtes hat man gehört. Über das Fach, den Dozenten – überhaupt. Ich persönlich wurde von einer lieben Kollegin, die selber schon diesen Dozenten in BWL hatte gewarnt. «Du wirst dich mit ihm anlegen. Da werden Kämpfe entstehen, die du nur verlieren kannst!» Ich bin trotzdem mit einer neutralen Meinung in die Veranstaltung – klar, auf Zahlenspielchen hab ich auch keinen Bock.

Im Grunde wurde mir bisher nicht viel neues erzählt. Die Grundzüge einer geschlossenen Marktwirtschaft ohne staatliche Eingriffe waren mir vorher schon durch logisches Denken klar. Und lange Zeit wusste ich nicht, auf welcher politischen Seite unser Dozent denn nun steht. Im Grunde weiß ich es auch heute nach insgesamt knapp 5 Stunden Vorlesung nicht. Ist auch nicht nötig. Denn im Grunde haben wir uns verstanden. Was die Vorlesung zu einer kleinen Lehre machte, wie Personen über all die Jahre in hohen Ämtern und als Geschäftsführer sich einen moralischen Ehrenkodex aufrechterhalten können, welcher sogar einen jungen Linken sagen lässt, dass sich dieser Dozent im Grunde nicht viel vorzuwerfen hat. Was weiß ich denn schon? Klar, politisch aktiv, für die Menschenrechte kämpfend, teils von politischen Idealen versaut, von welchen ich weiß, dass sie nicht halt- oder gar tragbar sind.

Nur habe ich auch gemerkt, dass man mit – oft falschen – Fakten, gut dosiert und zeitlich optimal eingesetzt, Studenten überrumpeln und damit beeindrucken kann. Im Grunde ist es auch egal, ob Franken nun 267 Brauereien hat (Quelle: Bayerischer Brauerbund) oder wie der Dozent behauptet 682. Mehr als 2,5 mal so viel – nur zum Inhalt der Vorlesung hatte es keinen nennenswerten Beitrag. Was es aber sagt ist, dass hier wohl jemand mit falschen Zahlen hantiert und vielleicht auch gezielt manipuliert.
«Kurt Tucholsky hat einmal gesagt: Er war ein guter Jurist, und auch sonst von mäßigem Verstand.» Zweimal haben wir diesen Satz gehört. Netter Spruch. Er hat auch für Gelächter gesorgt. Nur war er leider falsch. Dieser Satz stammt nämlich gar nicht von Kurt Tucholsky sondern von Ludwig Thoma und wurde außerdem noch falsch zitiert (nachzulesen hier, hier und hier). Und gleich noch ein Beweis für teils sehr gefährliches Halbwissen: «Früher hießen sie Schriftsetzer, später Drucker und heute Mediengestalter.» Määäääp. Selbst als Mediengestalter ausgebildet kann ich sagen, dass ich noch nie eine Druckmaschine bedient habe.
Deshalb hier ein kleiner Aufruf an meine Komolitonen, nicht alles gleich zu glauben und sich beeindrucken zu lassen. Das waren jetzt drei Beispiele. Und ich habe noch nicht ins BGB wegen der Mietverhältnisse gekuckt.

Was interessant war ist, dass ich scheinbar nicht anecke mit unserem BWL-Dozenten. Wir vertreten oftmals die gleiche Weltanschauung. Mindestlöhne? Her damit! Wir fressen den Armen deren Lebensgrundlage weg? Ja, leider! 2 Stunden ging es ganz nach dem wunderbaren Motto, «eine bessere Welt ist nötig!»
Heute hab ich mir noch Maybrit Illner vom Donnerstag Abend angesehen (zu finden in der ZDF Mediathek) und Jürgen Trittin hat vollkommen Recht wenn er anprangert, dass es nicht sein kann, dass Deutschland wieder einmal Exportweltmeister wird, die Binnenkonjunktur allerdings nicht so wirklich läuft. An was liegt es denn? Natürlich muss wieder mehr Geld an die Beschäftigten fließen um die Kaufkraft zu erhöhen. Ein klares Votum für den Mindestlohn. Herr Hundt vom BDA hatte dem auch nicht wirklich was entgegenzusetzen. Im Grunde überhaupt ein sehr enttäuschender Auftritt des Arbeitgebervertreters. Herr Wulf versuchte sich in eine Mystifizierung der Linken zu fliehen und traute sich zu zu sagen, dass er Angst vor der Linken hat. Wunderbar war aber, SPD Interna von Herrn Vogel (welcher mit immer wieder zum lachen bringt) und der – naja, nicht mehr wirklich neuen – Juso Bundesvorsitzenden Franziska Druhsel zu hören. Allen Respekt vor Frau Druhsel. Trotz scharfer Kritik an ihrer persönlichen Haltung und der der Jusos ließ sie sich nicht wirklich einschüchtern. Auch die Welt sah das so.

Abschließend lässt sich sagen, dass ich mich auf die nächsten BWL-Vorlesungen freue! Und eigentlich wollte ich etwas ganz anderes schreiben. Hab mich wohl wieder verzettelt. Dann kommt eben noch ein Eintrag. To be continued.

¬ geschrieben von Manuel Mannichl in Politik, Uni

Du kannst nicht immer 7 sein

13. März 2008

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Wenn einem langweilig ist, dann macht man komische Sachen. Die einen schneiden sich die Fingernägel, andere putzen das Bad, oder man lernt. Wenn man lernen sollte, dann macht man noch komischere Sachen. Man schneidet sich die Fingernägel oder sucht bei YouTube nach alten Comic-Intros. Wunderbar, wie man sich damit in der Zeit zurückversetzen kann.
Ich sehe mich auf der Couch meiner Eltern sitzen, im Hintergrund höre ich meine Mama in der Küche etwas braten, und ich stopf mit Karottenschnitzer in den Mund. Tja, es gab halt nicht immer Chips ...

Check it out. Zwei, eins, Risiko!
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Herzlichen Dank an die Liebe 550nm, die obige Lernablenkmethode durchgeführt hat, bin ich wieder darauf gestoßen. Wie geil. Ich wär jetzt gern wieder Sieben.
Chipchipchipchip und Chap, Ritter des Reeeeeheeeeeechts.

Hier geht's zur ganzen Playlist.

¬ geschrieben von Manuel Mannichl in Leben, Pop

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