The Return of the Chipmunks

23. Juli 2008

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Gleich vorweg: ja, es ist schon cool als VIP auf einem Festival geladen zu sein. Ich hab mir diesen Status aber auch hart erarbeitet. Die ganzen Nerven, die durch die Gestaltung des Auftritts draufgegangen sind, konnten durch das gratis durchfressen hinter der Bühne nicht wettgemacht werden. Aber seis drum. Ich habe nämlich eine wahnsinns Entdeckung gemacht. Die Chipmunks sind wieder da. Allerdings wurden Alvin, Simon und Theodore scheinbar ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen, zu Frauen umgewandelt und treten jetzt als Marcella, Stephanie und Kate als The Puppini Sisters auf.


Ich stand meistens neben der Bühne, deswegen gibt's nur diese Bilder.

Die drei legten gleich von Anfang an ziemlich auf – und wie ich schon twitterte hörte ich während des ganzen Auftritts ein imaginäres Grammophon knistern. Später kam ich an der Bar mit Stephanie ins Gespräch. Unter anderem erzählte sie mir, dass ich zu oft ein Bild von den drei verwendete, dass die Mädels äußerst leicht bekleidet zeigt. Sehr glücklich waren sie nicht darüber. Aber hey, selber schuld ...

Sehr nette Dinger, die. Wegen des langen Gesprächs mit Steph habe ich allerdings Sergio Mendes zur Hälfte verpasst – was es aber vollkommen wert war.

Und nun, zum Abschluss, meine Lieben, gibt es die Drei in Ihrer früheren Zeit. Und sogar in Farbe.

(Direkt-Chimpunks)

Verdammt. Nicht nur die Stimmen passen, auch die Kleiderfarbe haben sie gleich gelassen ...

¬ geschrieben von Tip Lewis in Pop

I love your slang

25. Juni 2008

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Hah! Gerade schwirrt eine wunderbar klingende E-Mail ins Haus, nachdem ich kurz wegen eines Festivals mit einer Plattenfirma in LA telefoniert habe:

(...) Thanks for everything. PS: Dude, I love your american slang!

Thanks dude!

¬ geschrieben von Tip Lewis in Kaffee, Leben, Pop

Stimmungsmucke

21. Juni 2008

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Stimmungsmucke: Kante – Die Tiere sind unruhig (iTunes-Link)

Vielleicht hat's der Ein oder Andere schon bemerkt, aber in meinem Post über Rom habe ich etwas neues in diesem Blog eingeführt: die Stimmungsmucke.

So ein Blog ist eine sehr emotionale und private Sache. Es geht oft um Gedanken, die in einem bestimmten Kontext oder von einem speziellen Gefühl abgeleitet oder beschleunigt werden. Und die Musik ist bei mir immer dabei. Ich schätze, dass ca. 80 % meiner wachen Zeit mit Musik untermalt ist. Sie ist ein großer Teil in meinem Leben – und sie ist auch dabei, wenn ich mit Leuten diskutiere. Wieso sollte sie hier also fehlen?

In vielen Fällen, so hoffe ich, wird die Musik, wenn sie im Hintergrund läuft, meine Gedanken oder Gefühlslage besser verständlich machen. So wäre zumindest der Plan. Deshalb werde ich die Musiklinks auch am Anfang des Posts platzieren, um ihn so zu untermalen.
Ein weiterer Punkt ist auch, dass ich mich immer freue, wenn ich neue Musik von jemandem gezeigt bekomme. Vielleicht ist ja die ein oder andere Perle für euch dabei.

Wenn es möglich ist, werde ich legale kostenlose Downloads suchen und hier bereitstellen. Andernfalls werden es vermutlich iTunes-Links (ich nehme an keinem Affiliate-Programm teil) werden, da ich persönlich von diesem Store überzeugt bin.

Ich hoffe die Aktion gefällt. Anregungen und Kritik bitte gerne in den Kommentaren.

¬ geschrieben von Tip Lewis in Pop

Die Sache mit den Farben

16. Juni 2008

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Das Thema begegnet einem aber auch ständig zur Zeit. In meinem Umfeld bin vor allem ich es, der die Leute auf die Nase haut. Was ist es, dass plötzlich alle mit Deutschlandfähnchen auf der Backe rumlaufen? Bisher hab ich einen Aspekt noch nie so formuliert wie Frédéric von Spreeblick, nämlich:

(...) Die Kombination aus Tiefschwarz, Verkehrsrot und Rapsgelb ist derart abstoßend, dass sie sich außerhalb Deutschlands in dieser Verteilung nur noch Belgien, Saugeais und Besançon hat durchsetzen können. Hässlicher als die deutsche Flagge ist vielleicht noch Franjo Pooth, aber auch das ist nicht sicher. (...)

Mein Argument war schlicht, dass die deutsche Flagge einfach hässlich ist. Punkt. Hat meist den Argumenten standgehalten.


Bild: dr. motte (cc-Lizenz)

Was aber wirklich gefährlich ist bei der Aussage, dass sich das ganze «doch nur um Fußball handelt» ist, dass die Leute nur zusehen können. Sie können nur sehen, wie Deutschland gegen Kroatien verliert – und danach haun sie vor Ohnmacht und Hilflosigkeit einem Kroaten auf die Schnauze.
Bei der WM war es anders. Da waren die Deutschen nicht allein im Land – es waren Aufpasser und Dämpfer hier. Wenn Deutschland spielte und man beim Public Viewing zuguckte, standen genügen Kanadier, Türken, Brasilianer dabei – machen wirs kurz: das Publikum war bunt gemischt, die ganze Welt war da. Da konnte man nicht einfach ausflippen und jedem Nichtdeutschen aufs Maul geben. Beim ersten Deutschlandspiel dieser EM wurde mir aber klar, dass es jetzt anders ist. Da wird, wenn die Zuschauer keine Stimmung in der Fuzo machen, «und ihr, wollt gute Deutsche sein?!» skandiert, die fünf Polen in der Menge ständig geschubst und angepöbelt und mit einem gegrölten «Deutschlands Panzer rollen wieder» dem ganzen die Krone aufgesetzt.

Ein Einzelfall? Wohl kaum. Kollegen erzählten mir von anderen Public Viewing Veranstaltungen bei denen es genauso, wenn nicht heftiger zuging.

Hans-Christian Ströbele hat für den Tagesspiegel einen schönen Essay geschrieben, der meine Gefühle sehr gut wiederspiegelt und den ich nicht zitieren kann. Er muss einfach ganz gelesen werden.

Eines meiner Argumente erzeugt ganz oft ein langes Nachdenken: ich bin 3 km von der Grenze zu Österreich geboren. Wäre ich nur ein wenig weiter östlich frisch gepresst worden, wäre ich jetzt Österreicher und könnte mich über Córdoba freuen. Also: was habe ich schon geleistet, dass ich so stolz sein könnte, ein Deutscher zu sein? Wieso MUSS ich mich mit dieser Nationalmannschaft identifizieren? Wieso MUSS ich einen schwarz-rot-goldenen Lappen schwenken? Denn das wird oft verlangt?

Deswegen konnte ich die Idee von Grenzen noch nie so ganz verstehen. Und nur damit wir uns richtig verstehen. Mein Team in diesem Turnier – und auch bei der WM 06 schon – ist Deutschland. Warum? Weil es Grenzen eben gibt. Und weil dieses Team die Region vertritt, in der ich zur Zeit lebe. Weil sie meistens schönen Fußball spielen. Weil das Land kompakt gesagt gar nicht schlecht ist.
Die anderen europäischen Länder allerdings auch nicht. Deswegen habe ich noch eine zweite Mannschaft für die mein Herz schlägt – und das fast mehr als für Deutschland: Italien. Wieso? Weil ich von dieser Region überzeugt bin. Die Menschen sind fröhlich, freundlich, die italienische Küche ist mitunter die Beste, die Landschaft und das Klima sind wunderbar. Natürlich gibt es auch hier Nationalisten. Auch hier ist die Geschichte sehr brisant. Trotz alledem besitze ich eine Italienflagge. Und ich nutze sie bei solchen Turnieren. Schon allein deswegen, da ich schon mal kaum als Nationalist in Italien gelten kann – schließlich bin ich dort Ausländer. Aber auch wegen meiner Vergangenheit. Monatelang, ach, jahrelang bin ich fast jedes Wochenende nach Italien und habe dort meine damalige Freundin besucht, viele Freunde gefunden und mich schließlich in dieses Land verliebt.

Vielleicht ist es für manchen nicht ganz schlüssig wie ich denke. Ich muss auch zugeben, dass ich mit der Tatsache, Deutschland mitunter zu favorisieren, Bauchweh habe. Das ganze ist eine kognitive Dissonanz, die ich noch nicht gelöst habe. Wer weiß, vielleicht hilft dieser Post oder Kommentare dazu, die Blockade zu lösen.

Und zum Schluss möchte ich noch auf die Aktion Deutsch mich nicht voll verweisen. Schön zu sehen dass es noch mehr Menschen gibt, die zumindest so ähnlich denken wie ich.

Nachtrag: Herr Metronaut regt sich auch über diesen «lockeren Patriotismus» auf.

¬ geschrieben von Tip Lewis in Gefühle, Leben, Politik, Pop

Krank im Park

4. Juni 2008

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Jedes Jahr gibt es eine Einschränkung, die dem geplanten Festivalbesuchen Steine in den Weg legt. Letztes Jahr kam die Trennung mit der Freundin in Kollision mit dem Beginn von Rock am Ring, was den Bierfluss allerdings nicht wirklich schmälerte, die Stimmung aber doch ein wenig runterzog. Danach stand dann das Southside an – an dem Wochenende, an dem sie bei mir auszog und ich ihr die Freiheit gab, das in meiner Abwesenheit zu tun. Einzig die SMS «wir haben uns in deiner Wohnung ein wenig ausgetobt. Viel Spaß!» verheißt nichts gutes. Waren dann doch nur leere Worte. Feig und dumm!


Bild: guitarfish (cc-Lizenz)

Dieses Jahr hab ich mich für Rock im Park anstatt dem Ring breitschlagen lassen, allein schon wegen meiner fränkischen Zweit-/Drittheimat. Deswegen hab ich mich auch schon höllisch auf den Park gefreut, um mit bekannten Gesichtern dort abzufeiern. Freundlicherweise hat sich mein Ex-Zahnarzt eingebildet, er müsse mit meinen schon eine Woche lang anhaltenden Backenschmerzen nichts machen, so dass sich eine wunderbare massive Knochenentzündung am Kiefer inkl. traumhaft schmerzlicher Mundstarre breitmachte. Mein neuer Zahnarzt konnte den Nerv zwar in einer «Not-OP» ausbauen, hat mir aber Antibiotika bis nächste Woche aufs Auge gedrückt. Schmerzfrei doch immer noch mundstarrig würde ich mich deswegen einigermaßen fit fühlen für das RIP, mit Antibiotika macht das aber garantiert keinen Spaß!

Leider ist eBay auch nicht mehr das was es mal war. Das Ticket ging im ersten Gang nicht weg. Vielleicht auch, weil ich einfach nicht unter einen Verkaufspreis von 135 Euro, was dem Originalpreis entspricht, gehen will. Gut, dann fahr ich halt selber hin! Vielleicht mach ich mich Sonntag Mittag auch schon auf dem Weg nach Hause. Keime fange ich mir zumindest nicht während des Festivals ein. Aber Bongoball kann ich halt leider auch nicht spielen.

Berichte folgen. Vor allem bei Twitter.

PS: Das GreenCamp musste ich wegen der Zahnschmerzen auch schon ausfallen lassen. Genauso wie zwei Klausuren letzten Freitag. Das hat der Zahnarzt ganz schön in den Sand gesetzt. Der Penner!

Nachtrag: Hurra, das Ticket ging über eBay weg. Na hoffentlich liefert die Post auch zuverlässig!

¬ geschrieben von Tip Lewis in Leben, Pop

Rumgezwitscher

22. April 2008

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¬ geschrieben von Tip Lewis in Pop

Ich könnt …

22. April 2008

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... mal wieder was bloggen. Aber der Zeit- und Eisenmangel nagt an mir. Vielleicht kram ich was aus den Drafts raus.

¬ geschrieben von Tip Lewis in Pop

Rumgezwitscher

21. April 2008

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¬ geschrieben von Tip Lewis in Pop

Gehandicapte Flocke

31. März 2008

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Wieso hat der Eisbär aufm Logo eigentlich nur 3 Beine? Ist Flocke behindert gehandicapt?


Quelle: Stadt Nürnberg

Thx an Ka für den Styleguide!

¬ geschrieben von Tip Lewis in Pop

Gezwitscher im Netz 2.0

31. März 2008

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Als ich vor ein paar Minuten die alten Zeitungen wegwerfen wollte ist mir ne alte WamS in die Hände gefallen. Da wollte ich euch doch noch was erzählen. Genau. Nämlich ist mir ein seitenlanger Artikel aufgefallen, der wunderbar gar nichts aussagt. «Warum E-Mails schon fast von gestern sind.» Netter Titel. Kurz zusammengefasst. Der Autor ist bei einem mir unbekannten Social-Network angemeldet und hat das lange Zeit vergessen. Irgendwann bekommt er wieder eine Freundschaftseinladung (dieses Wort ist sowas von bescheuert!) und denkt über das Netzwerk nach.

Dann kommt der Autor drauf, dass iPhone-Besitzer scheinbar besser dran sind, er zu langsam für diese Welt ist – und aus.

Komischer Artikel. Na ja, wenns ihn satt macht hat das ganze ja eine Legitimierung.

¬ geschrieben von Tip Lewis in Pop

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