Adobe Summer School 2008

23. Juli 2008

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Und noch einen Event kann ich nachschieben. Dieses Mal kein Sport, auch keine Politk, nein, heute geht es um Design und Publishing. Adobe richtet auch dieses Jahr wieder in vier deutschen Städten (Hamburg, Düsseldorf, München, Berlin) ihre kostenlose Summer School aus.

Klar ist diese ganze Veranstaltung eine Adobe-Kaffeefahrt und man bekommt vorgegaukelt, wie die eigenen Produkte das geilste auf der Welt sind. Allerdings stimmt das ja auch fast und deshalb denke ich, dass ich wenigstens ein paar Tipps mitnehmen kann. Vor allem Teil zwei wird spannend:

Im zweiten Teil geht es um Video und Cross-Media Design: Adobe Experten zeigen Ihnen, wie Sie mit der Creative Suite Production Premium 3 dynamischer Medieninhalte erstellen und einbinden. Lernen Sie angereichert mit Tipps & Tricks aus dem Produktionsalltag und die professionelle Anwendung der Werkzeuge für die Erstellung, die Verteilung, den Schutz und die Verwertung von Inhalten dynamischer Medien.

Am 3. September werde ich dort in München vertreten sein. Wenn jemand also Lust auf einen Kaffee, ein Bier oder ein paar Worte hat, kann er sich gerne melden. Das ganze zu twittern ist wahrscheinlich zu langweilig, nehme ich an.

¬ geschrieben von Tip Lewis in Kaffee

I love your slang

25. Juni 2008

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Hah! Gerade schwirrt eine wunderbar klingende E-Mail ins Haus, nachdem ich kurz wegen eines Festivals mit einer Plattenfirma in LA telefoniert habe:

(...) Thanks for everything. PS: Dude, I love your american slang!

Thanks dude!

¬ geschrieben von Tip Lewis in Kaffee, Leben, Pop

Satz der Woche

1. April 2008

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Kam gerade über den internen Newsletter rein:

«Nach vielen Anfragen, Bitten und letztlich auch Drohungen, habe ich mich entschlossen, morgen mein Geburtstagsessen mitzunehmen.»

Bei uns ist mit Essen nicht zu spaßen! Ich hoffe für den Kollegen, dass es nicht nur ein Aprilscherz war.

¬ geschrieben von Tip Lewis in Kaffee

Eierbegga

19. März 2008

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Hah! Auf geht's zum diesjährigen Eierbegga. Nachdem ich letztes Jahr ziemlich unfitte Eier erwischt hatte, hab ich mir dieses Jahr viel vorgenommen! Nicht weniger als das Finale wird akzeptiert. Da freut sich Herr Cholesterinspiegel.

6:0 hab ich verloren. JEDES einzelne Duell. Ich bin deprimiert. Das kommt davon, wenn man nur grüne Eier nimmt!

¬ geschrieben von Tip Lewis in Kaffee, Leben, Pop

Der Morgen

18. März 2008

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Was mich nervt sind Kollegen die um 9 Uhr Abends an meinen Schreibtisch kommen und mich vollnerven mit Problemchen, die ich auch nicht ändern kann. «Oh Gott, der Job ist zur Zeit so stressig. Konzeptionsphase. Da kommt man nie voran.» Komisch. Wenn ich in der Konzeptionsphase stecke dann komme ich schon meistens sehr gut voran. Aber viel wichtiger ist, dass ich mich dann nicht eine Stunde lang ungefragt neben einen Stelle – nein, meinen Kopf sogar zwischen Bildschirm und den des «Gesprächspartners» stecke – und losschluchze.
Was soll ich denn da bloß tun? Ich bin schon so unhöflich dass ich nur Ja sage. Scheinbar muss ich das nächste Mal deutlicher werden.

Was mich auch nervt sind «Freunde», die einen in letzter Minute versetzen. Nicht Freunde, sondern genauer eine Freundin.

Was ich aber sehr gerne mag sind Kolleginnen, die sich einfach kurz zu mir in die Sonne setzen und mit mir labern. Da lacht das Herz! Und beim weggehen mir über die Schulter streicheln. Ich bin heut ein Sensibelchen.

Nachtrag: Und jetzt ist auch noch Self Esteem von Offspring im Radio. Wie geil!

¬ geschrieben von Tip Lewis in Kaffee

Praktikanten-Versautag

16. März 2008

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Morgen ist es wieder soweit. Morgen werden kleine Hockerchen neben unsere bequemen Schreibtischstühle gestellt, damit sich unsere kleinen Praktikanten nicht die Füßchen in die Bäuchlein stehen müssen. Denn Morgen ist er wieder: Schnuppertag. Eigentlich wie Career-Day, nur noch beknackter. An diesem Tag sollen wir uns den Mund mit Spülmittel waschen, damit die kleinen bloß nicht versaut werden.

Bisher hatte ich noch nie Glück mit meinen Sprößlingen. Entweder sie waren strunzdumm, langweilig oder saufrech – was noch das Beste ist. Das Los war mir in dieser Hinsicht noch nie gütig. An diesen besagten Morgen gehen wir alle auf dem Weg zur Arbeit in den benachbarten Kindergarten, nehmen uns ein Kind zur Hand und schlendern ins Büro. Gut, ganz so verantwortungslos ist es nicht. Die kleinen werden eher von besorgten Müttern, Lehrern oder Brüdern wie in der IKEA-Kinderstube mit dem versprechen abgegeben, sie am Abend auch wirklich wieder abzuholen. Deswegen sind am Schnuppertag immer alle Kollegen überpünktlich – in der Hoffnung, «wer zuerst kommt, malt zuerst». Sprich, bekommt die besseren Praktikanten. Nur da müsste ich schon um Acht auflaufen. Keine Chance. Da beiß' ich lieber in den bittersüßen Apfel und versaue meine Schützlinge. Denn – und das ist klar – ohne Fluchen kann kein Arbeitstag zu Ende gehen. Und wenns nur das «Fickt euch ihr Schlampen, ich geh jetzt Heim!» am Abend ist.

Als ernstes Problem stellt sich jedoch heraus, was man den ganzen Tag mit den Kiddies anstellen soll. Ich würde nicht stundenlang neben einem mitte Zwanzigjährigen sitzen wollen und ihm dabei zusehen, wie er seinen Stift auf dem Grafiktablett hin und her bewegt. Deswegen lege ich am liebsten meine Präsentationen auf den Tag danach, um wenigstens ein bisschen Spaß mit drucken, schneiden und kleben zu garantieren. Und am Ende war bisher jeder rundum zufrieden. Sogar die Kunden verstehen es, wenn die ein oder andere Pappe etwas schepps geklebt wurde.
In geschlossenen Meetings dürfen die Kinder dann sogar an meinen Rechner und im Netz surfen (klar, mit Kindersicherung!) oder in Photoshop ein bisschen rumballern und ein paar – gaaaaaanz vorsichtig gesagt – «Artworks» machen. Mit in die Besprechung dürfen sie natürlich nicht. Wer weiß was die den Eltern oder der Oma alles erzählen?

Im Grunde sind diese Tage aber doch ganz nützlich und schön. Schließlich können die Kinder sehen, was wir machen, was man können muss und ob es ihnen überhaupt gefallen würde, ständig unter Druck zu stehen. Nervig sind diese Tag aber nicht minder. Die Produktivität sind erheblich, da alles doppelt erklärt werden muss und ständig Fragen kommen. Deswegen ist es nützlich, wie ich heute an einem freien – meinem letzten freien Wochentag überhaupt! – Tag ins Büro zu kommen und vorzuarbeiten.

Wenigstens fällt der Schnuppertag auf den Paddies-Day. Da kann ich mir am Abend zumindest fluchend mit Freunden einen draufmachen. Aber nicht zu doll. Schließlich ist Dienstag Präsentation. Party on!

¬ geschrieben von Tip Lewis in Kaffee

Satz der Woche

13. März 2008

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unserer friedlichen Märiähn:

Theresa, ich bring dich gleich um!

¬ geschrieben von Tip Lewis in Kaffee

Muuuh!

12. März 2008

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Turnusmäßig komm ich mir hier in der Agentur vor wie im Zoo. Heute ist es wieder so weit. Es ist Carreer-Day. Sozusagen ein Geo-Artenschutztag für Arme. Wir ziehen uns dann Tierkostüme an, stellen Absperrgitter um unsere Schreibtische und hängen «Bitte nicht füttern»- oder «Keine Gliedmaßen in das Gehege strecken»-Schilder daran auf.
Dieses mal ist es für unseren Vorstand ein Selbstläufer. Es handelt sich nicht um einen neuen Großkunden, der durch unsere 3 Stockwerke geschleust wird, sondern um einen Kunst-LK des örtlichen Gymnasium, den wir über die Vorzüge der Arbeit in der Werbung beschwindeln sollen. Dieser Termin kommt mal wieder zum besten Zeitpunkt. Gestern ist zu viel Arbeit liegen geblieben, um heute einfach mal ne halbe Stunde ne Auszeit zu nehmen und den Schnitten (ich hoffe doch dass welche dabei sind!) die ganze, schwere Arbeit (?) eines Gestalters und angehenden Creative Directors (ich glaub das Wort werf ich im Gespräch ein) zu erklären.
Gestern wurde ich sogar persönlich in einer bürointernen Rundmail darauf hingewiesen, doch bitte mal zu normalen Bürozeiten (ich nehme an vor 10 Uhr) im Büro aufzutauchen. Ich fühle mich geehrt, dass auf meine Gewohnheiten eingegangen und diese – zumindest zum Teil – berücksichtigt werden.

Wie auch immer. Man darf gespannt sein. Ich halte euch auf dem Laufenden!

Nachtrag (13:20 Uhr): um nicht in ein Eck oder den nächstgelegenen Blumenstock pinkeln zu müssen, bin ich extra bis ins Erdgeschoss gefetzt und hab dort – na ja, ihr wisst schon. Als ich erleichtert wieder nach oben schlendere, sehe ich ein junges Gymnasiastenpaar glücklich aus unserem Klo – das vorher «besetzt» war – gehen. Seit langem war ich wieder mal sprachlos.

Nachtrag (14:48 Uhr): sie sind weg. Weg. Und wir sind wieder allein, allein.

¬ geschrieben von Tip Lewis in Kaffee

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