Selbstversuch mit mymuesli
25. Juni 2008
Stimmungsmucke: Someone Still Loves You Boris Yeltsin – Think I Wanna Die (Gratis Download)
Komischerweise habe ich mich lange gegen die Idee gewehrt, dass ich bei mymuesli etwas bestellen könnte. Die Idee, jemanden etwas zusammenmischen zu lassen, was ich selber auch panschen kann, war mir irgendwie fremd. Obwohl ich als Early Adopter gelte. Nun, jetzt ist der Kopfwehmix raus und ich warte gespannt auf die Mail von den Jungs und Mädels, um die Mischung abholen zu können.
Auf geht's Passauer, macht hinne, macht hinne, macht hinne ...
Test folgt!
Der Musiktipp hat übrigens gar nichts mit der Bestellung und meinen Erwartungen zu tun ;) Einfach nur ein geiles Lied!
Firmenschwitzen
25. Juni 2008
Stimmungsmucke: Adam Green – Morning After Midnight (Gratis Download)
Am Samstag ist es soweit. Das lokale Schmierblatt Zeitung Nachrichtenblatt richtet einen Firmenlauf in der niederbayerischen Westernstadt Pullman City aus. In einem Anflug von geistiger Umnachtung ließ ich mich von meinen zwei Kolleginnen breitschlagen mitzumachen. Außerdem, und ich weiß nicht welche Drogen hier im Spiel waren, habe ich bei der Anmeldung gesagt, dass ich die 6 km unter 30 Minuten schaffe. Im Grunde ist das auch kein Problem. Fakt ist jedoch, dass ich wegen meiner bekackten Krankheit erst seit Montag wieder trainieren kann.
Die Zeiten bisher:
Montag: 8 km, 46 Minuten, viel zu langsam
Dienstag: 6 km, 31 Minuten, ausbaufähig, aber Schuhe blutig gelaufen (siehe oben)
Normalerweise: 7,5 km, 26 Minuten
Interne Wetten wie bei den Jungs von mymuesli gibt es bei uns leider nicht, da meine beiden Mädels in der Ü30-Minuten-Kategorie gehen laufen und ich die Firmenehre alleine retten muss.
Der Trainingsplan bis Samstag:
Heute leichtes auslaufen, vielleicht auch mit Ball und wie Poldi der Bolzer auf ein Tor halten.
Donnerstag, Abschlusstraining: Ohne Gnade werden 6 km am Dreiburgensee abgelaufen. Und wenn ich es mir noch einmal durch den Kopf gehen lassen muss.
Freitag: erst anschwitzen, danach großes Agentur-Sommerfest. Wahrscheinlich steigt der Alkoholpegel relativ hoch.
Big-Samstag: mit brummendem Schädel aufwachen, versuchen das Auto ohne größere Vorkommnisse nach Eging zu manövrieren, Lauf gewinnen und ein Weißbier trinken.
Ich werde bwin noch überreden, Wetten auf diesen Lauf zu platzieren. Und wer Infos über meine Zeit haben möchte: ich bin Nummer 510.
Fotos folgen, denke ich.
I love your slang
25. Juni 2008
Hah! Gerade schwirrt eine wunderbar klingende E-Mail ins Haus, nachdem ich kurz wegen eines Festivals mit einer Plattenfirma in LA telefoniert habe:
(...) Thanks for everything. PS: Dude, I love your american slang!
Thanks dude!
Stimmungsmucke
21. Juni 2008
Stimmungsmucke: Kante – Die Tiere sind unruhig (iTunes-Link)
Vielleicht hat's der Ein oder Andere schon bemerkt, aber in meinem Post über Rom habe ich etwas neues in diesem Blog eingeführt: die Stimmungsmucke.
So ein Blog ist eine sehr emotionale und private Sache. Es geht oft um Gedanken, die in einem bestimmten Kontext oder von einem speziellen Gefühl abgeleitet oder beschleunigt werden. Und die Musik ist bei mir immer dabei. Ich schätze, dass ca. 80 % meiner wachen Zeit mit Musik untermalt ist. Sie ist ein großer Teil in meinem Leben – und sie ist auch dabei, wenn ich mit Leuten diskutiere. Wieso sollte sie hier also fehlen?
In vielen Fällen, so hoffe ich, wird die Musik, wenn sie im Hintergrund läuft, meine Gedanken oder Gefühlslage besser verständlich machen. So wäre zumindest der Plan. Deshalb werde ich die Musiklinks auch am Anfang des Posts platzieren, um ihn so zu untermalen.
Ein weiterer Punkt ist auch, dass ich mich immer freue, wenn ich neue Musik von jemandem gezeigt bekomme. Vielleicht ist ja die ein oder andere Perle für euch dabei.
Wenn es möglich ist, werde ich legale kostenlose Downloads suchen und hier bereitstellen. Andernfalls werden es vermutlich iTunes-Links (ich nehme an keinem Affiliate-Programm teil) werden, da ich persönlich von diesem Store überzeugt bin.
Ich hoffe die Aktion gefällt. Anregungen und Kritik bitte gerne in den Kommentaren.
Mediaspree versenken
20. Juni 2008
So Leudde, der «Kuzrurlaub» ist vorbei, gleich geht's in Flieger nach Nürnberg. Aber vorher muss ich euch noch ein wunderbares Video zeigen, das mich als Bald-Berliner auch betrifft. Nämlich die drohende Mediaspree. Ein ziemlich geiles Video!
Mediaspree Versenken von Pappsatt bei Vimeo.
Mehr Infos gibt's auf Mediaspree versenken.
(via)
Bürobashing
18. Juni 2008
Morgen kommt ein lieber Kollege wieder aus dem Urlaub – und zur Feier des Tages habe ich gestern meine Italien-Blumenkette mit ins Büro genommen. Er hatte letzten Donnerstag mit Deutschland scheinbar die gleiche Idee, was ich heute aber erst gemerkt habe.
Jedenfalls. Seine Schreibtischlampe:

Meine Schreibtischlampe:

Das gibt ein fröhliches Bashing! Im Finale wirds dann ausgespielt.
In Flammen
18. Juni 2008
Naja Leute, das war knapp. Heute Morgen turnten ein paar Elektriker durch unser Büro. Dezent habe ich die Typen erst ignoriert, um danach mal kurz nachzufragen, was die hier eigentlich wollen. «Der Kabelanschluss ist seit einer Woche kaputt. Den reparieren wir jetzt.»
Als erstes Schoss mir sämtliches Blut aus dem Kopf und ein kleines Hassgefühl stieg in mir auf. Ich sah farbige Gewaltfantasien vor meinem geistigen Auge. Panik.
SEIT EINER WOCHE IST DER KABELANSCHLUSS DEFEKT!?
Und das in Zeiten der EM. Hätte ich jetzt länger arbeiten müssen, hätte ich kurz vor Anpfiff festgestellt, dass die Vorstellung zumindest im Büro ausfällt. Und jetzt finde in Grafenau mal einen Ort, der die EM zeigt. Meinem Chef hab ich dann kurz am Telefon mitgeteilt, dass ich die Bude angezündet hätte, wäre dieser Fall eingetreten.
Die Pressekonferenzen letzte Woche konnte ich mir aber noch ansehen. Immerhin.
Die Sache mit den Farben
16. Juni 2008
Das Thema begegnet einem aber auch ständig zur Zeit. In meinem Umfeld bin vor allem ich es, der die Leute auf die Nase haut. Was ist es, dass plötzlich alle mit Deutschlandfähnchen auf der Backe rumlaufen? Bisher hab ich einen Aspekt noch nie so formuliert wie Frédéric von Spreeblick, nämlich:
(...) Die Kombination aus Tiefschwarz, Verkehrsrot und Rapsgelb ist derart abstoßend, dass sie sich außerhalb Deutschlands in dieser Verteilung nur noch Belgien, Saugeais und Besançon hat durchsetzen können. Hässlicher als die deutsche Flagge ist vielleicht noch Franjo Pooth, aber auch das ist nicht sicher. (...)
Mein Argument war schlicht, dass die deutsche Flagge einfach hässlich ist. Punkt. Hat meist den Argumenten standgehalten.
Was aber wirklich gefährlich ist bei der Aussage, dass sich das ganze «doch nur um Fußball handelt» ist, dass die Leute nur zusehen können. Sie können nur sehen, wie Deutschland gegen Kroatien verliert – und danach haun sie vor Ohnmacht und Hilflosigkeit einem Kroaten auf die Schnauze.
Bei der WM war es anders. Da waren die Deutschen nicht allein im Land – es waren Aufpasser und Dämpfer hier. Wenn Deutschland spielte und man beim Public Viewing zuguckte, standen genügen Kanadier, Türken, Brasilianer dabei – machen wirs kurz: das Publikum war bunt gemischt, die ganze Welt war da. Da konnte man nicht einfach ausflippen und jedem Nichtdeutschen aufs Maul geben. Beim ersten Deutschlandspiel dieser EM wurde mir aber klar, dass es jetzt anders ist. Da wird, wenn die Zuschauer keine Stimmung in der Fuzo machen, «und ihr, wollt gute Deutsche sein?!» skandiert, die fünf Polen in der Menge ständig geschubst und angepöbelt und mit einem gegrölten «Deutschlands Panzer rollen wieder» dem ganzen die Krone aufgesetzt.
Ein Einzelfall? Wohl kaum. Kollegen erzählten mir von anderen Public Viewing Veranstaltungen bei denen es genauso, wenn nicht heftiger zuging.
Hans-Christian Ströbele hat für den Tagesspiegel einen schönen Essay geschrieben, der meine Gefühle sehr gut wiederspiegelt und den ich nicht zitieren kann. Er muss einfach ganz gelesen werden.
Eines meiner Argumente erzeugt ganz oft ein langes Nachdenken: ich bin 3 km von der Grenze zu Österreich geboren. Wäre ich nur ein wenig weiter östlich frisch gepresst worden, wäre ich jetzt Österreicher und könnte mich über Córdoba freuen. Also: was habe ich schon geleistet, dass ich so stolz sein könnte, ein Deutscher zu sein? Wieso MUSS ich mich mit dieser Nationalmannschaft identifizieren? Wieso MUSS ich einen schwarz-rot-goldenen Lappen schwenken? Denn das wird oft verlangt?
Deswegen konnte ich die Idee von Grenzen noch nie so ganz verstehen. Und nur damit wir uns richtig verstehen. Mein Team in diesem Turnier – und auch bei der WM 06 schon – ist Deutschland. Warum? Weil es Grenzen eben gibt. Und weil dieses Team die Region vertritt, in der ich zur Zeit lebe. Weil sie meistens schönen Fußball spielen. Weil das Land kompakt gesagt gar nicht schlecht ist.
Die anderen europäischen Länder allerdings auch nicht. Deswegen habe ich noch eine zweite Mannschaft für die mein Herz schlägt – und das fast mehr als für Deutschland: Italien. Wieso? Weil ich von dieser Region überzeugt bin. Die Menschen sind fröhlich, freundlich, die italienische Küche ist mitunter die Beste, die Landschaft und das Klima sind wunderbar. Natürlich gibt es auch hier Nationalisten. Auch hier ist die Geschichte sehr brisant. Trotz alledem besitze ich eine Italienflagge. Und ich nutze sie bei solchen Turnieren. Schon allein deswegen, da ich schon mal kaum als Nationalist in Italien gelten kann – schließlich bin ich dort Ausländer. Aber auch wegen meiner Vergangenheit. Monatelang, ach, jahrelang bin ich fast jedes Wochenende nach Italien und habe dort meine damalige Freundin besucht, viele Freunde gefunden und mich schließlich in dieses Land verliebt.
Vielleicht ist es für manchen nicht ganz schlüssig wie ich denke. Ich muss auch zugeben, dass ich mit der Tatsache, Deutschland mitunter zu favorisieren, Bauchweh habe. Das ganze ist eine kognitive Dissonanz, die ich noch nicht gelöst habe. Wer weiß, vielleicht hilft dieser Post oder Kommentare dazu, die Blockade zu lösen.
Und zum Schluss möchte ich noch auf die Aktion Deutsch mich nicht voll verweisen. Schön zu sehen dass es noch mehr Menschen gibt, die zumindest so ähnlich denken wie ich.
Nachtrag: Herr Metronaut regt sich auch über diesen «lockeren Patriotismus» auf.
Boykottmail / Bitte mal nachdenken
5. Juni 2008
Dieser Post kostet – Nerven, Zeit, Nerven ... Aber es führt kein Weg daran vorbei. Seit gestern werde ich mit Kettenmails bombardiert. Genauer gesagt handelt es sich um eine einzige, die ich schon von vielen verschiedenen Absendern bekommen habe. Als letztes hat sich sogar mein Chef eingereiht und sie an das ganze Büro verschickt. Es handelt sich um einen wütenden Aufruf, die «zwei größten Ölkonzerne» Shell und Total zu boykottieren.
Immerhin, es regt sich etwas in der Gesellschaft – auch wenn es nur am Bildschirm ist. Allerdings kann man durch ein wenig Recherche herausfinden, dass diese Mails jedes Jahr, meist im April oder Mai, auftreten und fast immer gleich sind. Auch der Branchenverband der Tankstellenbetreiber bestätigt das und fügt hinzu, dass sie grundsätzlich keine Wirkung zeigen. Die Bequemlichkeit ist wohl doch zu groß.
Jetzt ist man ja quasi schon in der Recherche, weshalb man auch mal kurz nachsehen könnte, wer denn jetzt die größten Ölkonzerne sind. Laut der Fortune Global 500 sind in den Top 10 der größten Unternehmen weltweit 6 Ölkonzerne. Diese sind Exxon Mobile (Platz 2, $ 347,3 Mrd. Umsatz, $ 39,6 Mrd. Gewinn), Royal Dutch Shell (Platz 3, $ 318,8 Mrd. Umsatz, $ 25,4 Mrd. Gewinn), BP (Platz 4, $ 274,3 Mrd. Umsatz, $ 22,0 Mrd. Gewinn), Chevron (Platz 7, $ 200,6 Mrd. Umsatz, $ 17,1 Mrd. Gewinn), ConocoPhillips (Platz 9, $ 172,5 Mrd. Umsatz, $ 15,6 Mrd. Gewinn) und Total (Platz 3, $ 168,4 Mrd. Umsatz, $ 14,8 Mrd. Gewinn). Man sieht also, dass diese Mail das erste Mal lügt. Boykottieren sollte man, wenn überhaupt (später mehr), Esso und Shell.
So, und jetzt kann ich großkotzig werden. Wir befinden uns hier auf zementierten Märkten. Das einzige, wie auf dem Ölmarkt etwas geholt werden kann, ist, dass man sich vom Konkurrenten in Sachen Service, Werbung oder Qualität unterscheidet. Wie die Konzerne das genau machen können wir jeden Tag beim Bezahlen feststellen. «Sammeln Sie unsere Treuepunkte?» dröhnt es einem da entgegen. Und so werden die Kunden gehalten. Ansonsten wird sich dort aber nicht viel tun. Es hat sich halt so eingebürgert, dass einmal der Eine den Preis diktiert, danach dann der Andere usw. So gehen dieser immer ein wenig nach oben. Wieso denn nicht nach unten? Auch wenn der Liter 2 Euro kostet wird nicht weniger gefahren. Wie ich sowas sagen kann? Man muss sich nur mal 5 Minuten auf eine Bank neben der Straße sitzen und die SUV, Geländewagen und überdimensionierten Autos zählen, die an einem vorbeifahren. Und wenn man sich einen Spaß daraus machen möchte zählt man noch die Anzahl der Fahrgäste, die in den Autos sitzen. Nach fünf Minuten kommt man in etwa auf einen Schnitt von 1,2 Personen pro Spritfresser.
Aber das ist nicht das einzige. In unserer Gesellschaft muss jeder flexibel sein. Sogar wenn man zu einem Kurztripp nach Berlin aufbricht muss man scheinbar so flexibel sein, dass man innerhalb von 5 Minuten wieder den Heimweg antreten können muss. Denn: die Bahn fährt schließlich nur 2 Mal am Tag in Berlin ab. Da ist man sowas von verflucht unflexibel, das geht auf keine Kuhhaut.
Dazu eine kleine Anekdote. Eine Freundin fuhr jemanden in Berlin besuchen. Auf meine Frage, wie sie hinfährt, kommt ein «na mit dem Auto. Ich will ja schließlich flexibel sein.». In Berlin angekommen geht sie auf ein Konzert und könnte mit der Band im Bandbus weiter fahren bis nach Dresden. Aber ach, da ist das blöde Auto. Jetzt kann die Gute leider nicht flexibel sein und muss in Berlin bleiben. Die Kosten für die Reise waren schnell errechnet. Pro Strecke musste zweimal getankt werden, also überschlagen 160 Euro. Von dem Geld setze ich mich in einen Zug und verbringe einige lustige Stunden mit den Mitreisenden oder einem schönen Buch.
Soviel zur flexiblen Gesellschaft. Scheinbar erwartet jeder, dass in den nächsten Minuten die Mutter stirbt und man deshalb SOFORT nach Hause muss.
Jetzt mal angenommen der Boykott würde funktionieren. Was dann? Shell beschäftigt ungefähr 112.000 Angestellte, Total circa 95.000 Beschäftigte. Kann man sehen worauf ich hinaus will?
Außerdem. Die Ansage ist bekannt: bis Ende 2008 wird nicht mehr bei diesen Firmen getankt. Wieso sollen denn die anderen Ölfirmen mit dem Preis runtergehen? Schließlich wird bis 2009 nicht mehr bei Shell und Total getankt. Und falls dann dieser Boykott doch mitten im Jahr aufgelöst werden würde, dann wären die Preise gleich wieder auf der Höhe wie die anderen Tankstellen. Schließlich gleichen sich die Preise in einem Oligopol immer an.
Eine Ausnahme wäre eine Marktverdrängungsstrategie (wie bei MediaMarkt), die aber nicht funktioniert, da die einzelnen Tankstellen und Ölfirmen so untereinander verwoben sind, dass niemand aus dem Markt gedrängt werden kann.
Was also tun? Ich will hier niemanden vom Autofahren abhalten. Ich selber muss zur Zeit noch täglich pendeln. Was man aber tun könnte wäre auf seinen Verbrauch zu achten, keine Spritfresser kaufen, auf Bus und Bahn umsteigen, Fahrgemeinschaften nutzen, Trampen und/oder Tramper mitnehmen, Taxi fahren, Rad fahren, zu Fuß gehen, vermeidbare Fahrten vermeiden, auf andere Technologien wie etwa Erdgas umrüsten.
Was man noch tun kann, auch wenn viele jetzt sagen «Puh ich weiß nicht, da muss ICH persönlich ja was machen.» Man kann auf die Straße gehen und demonstrieren. Gegen was? Gegen die Mineralölsteuer zum Beispiel. Denn die macht immer noch den größten Teil aus am Herzinfarkt an der Kasse.
Das kann aber nicht die Lösung sein. Denn eines ist klar. Das Öl WIRD ausgehen. Eines Tages haben wir halt kein Öl mehr, und dann müssen Alternativen zur Verfügung stehen. Ob wir wollen oder nicht. Also sollten wir vor allem mit unserem demokratischen Mittel entscheiden und zur Wahl gehen. Es gibt auch Parteien die die Förderung von Alternativen unterstützen. Denkt darüber nach. Ah, ich hör schon wieder das stöhnen. «Aaaaah, wählen? Da muss ich aufstehen und raus gehen. Das will ich nicht. Da bin ich gefragt. Näh!»
Quellen im Allgemeinen:
Greenpeace über Ölkonzern, Oil Statistics, Largest Oil Companies in the World, Die Grünen zum Thema Verkehr
Krank im Park
4. Juni 2008
Jedes Jahr gibt es eine Einschränkung, die dem geplanten Festivalbesuchen Steine in den Weg legt. Letztes Jahr kam die Trennung mit der Freundin in Kollision mit dem Beginn von Rock am Ring, was den Bierfluss allerdings nicht wirklich schmälerte, die Stimmung aber doch ein wenig runterzog. Danach stand dann das Southside an – an dem Wochenende, an dem sie bei mir auszog und ich ihr die Freiheit gab, das in meiner Abwesenheit zu tun. Einzig die SMS «wir haben uns in deiner Wohnung ein wenig ausgetobt. Viel Spaß!» verheißt nichts gutes. Waren dann doch nur leere Worte. Feig und dumm!

Bild: guitarfish (cc-Lizenz)
Dieses Jahr hab ich mich für Rock im Park anstatt dem Ring breitschlagen lassen, allein schon wegen meiner fränkischen Zweit-/Drittheimat. Deswegen hab ich mich auch schon höllisch auf den Park gefreut, um mit bekannten Gesichtern dort abzufeiern. Freundlicherweise hat sich mein Ex-Zahnarzt eingebildet, er müsse mit meinen schon eine Woche lang anhaltenden Backenschmerzen nichts machen, so dass sich eine wunderbare massive Knochenentzündung am Kiefer inkl. traumhaft schmerzlicher Mundstarre breitmachte. Mein neuer Zahnarzt konnte den Nerv zwar in einer «Not-OP» ausbauen, hat mir aber Antibiotika bis nächste Woche aufs Auge gedrückt. Schmerzfrei doch immer noch mundstarrig würde ich mich deswegen einigermaßen fit fühlen für das RIP, mit Antibiotika macht das aber garantiert keinen Spaß!
Leider ist eBay auch nicht mehr das was es mal war. Das Ticket ging im ersten Gang nicht weg. Vielleicht auch, weil ich einfach nicht unter einen Verkaufspreis von 135 Euro, was dem Originalpreis entspricht, gehen will. Gut, dann fahr ich halt selber hin! Vielleicht mach ich mich Sonntag Mittag auch schon auf dem Weg nach Hause. Keime fange ich mir zumindest nicht während des Festivals ein. Aber Bongoball kann ich halt leider auch nicht spielen.
Berichte folgen. Vor allem bei Twitter.
PS: Das GreenCamp musste ich wegen der Zahnschmerzen auch schon ausfallen lassen. Genauso wie zwei Klausuren letzten Freitag. Das hat der Zahnarzt ganz schön in den Sand gesetzt. Der Penner!
Nachtrag: Hurra, das Ticket ging über eBay weg. Na hoffentlich liefert die Post auch zuverlässig!



