Märkte im Visier
25. Februar 2008
Viel gibt es noch nicht dazu zu sagen. Ein paar Wochen ist das Semester alt, schon gibt es die ersten Gerüchte. Und interessanterweise bei diesen Themen werde ich in den Credits meist unter Starring benannt – sprich, spiele die Hauptrolle. Heute Morgen lag die unscheinbare Mail im Posteingang. Ob ich gut Heim gekommen wäre wollte der Kollege wissen. Und ob er mich fragen dürfe, ob ich etwas mit einer Kommilitonin – nennen wir sie S. –, ob ich also etwas mit S. hätte.
Eigentlich nein, du darfst nicht fragen. Aber es ist noch früh. Ich verkneife mir diese Antwort erst einmal und gehe zur Kaffeemaschine. Wir haben wunderbaren Kaffee im Büro. In der Maschine frisch gemahlen, mit der Aussicht auf die belebteste Kreuzung der Stadt. Ich setze mich. Es ist schon warm, die Sonne quält sich durch die naturweiße Stoffjalousie. Durch das offene Fenster hört man die ersten winterharten Vögel ihr Lied trällern. Ab und zu erklingt das Rauschen eines Lkws oder das Lachen und Musizieren des benachbarten Kindergartens. Der Kaffee duftet – er tut gut. Noch herrscht Stille im Büro. Eine tolle Wärme breitet sich im ganzen Körper aus. Den ganzen Beitrag lesen.
